Stockschießen - das Spiel

s22Rund 75.000 Eisstockschützen sind in bayerischen Vereinen organisiert, die seit Mitte der 20er Jahre in Deutschland gegründet wurden. Die Mitglieder üben sich im Weit-, Ziel- und Mannschaftsschießen und messen sich in offiziellen Wettkämpfen. Bereits 1926 wurde die erste deutsche Meisterschaft ausgetragen. Den internationalen Vergleich gibt es bei 
Europa- und Weltmeisterschaften.

Das Spiel (Mannschaft)

Zwei Mannschaften mit je 4 Spielern spielen gegeneinander. Ziel ist es, möglichst viele eigene Stöcke näher am Ziel - der Daube - im Zielfeld unterzubringen, als der Gegner. Im Grunde genommen ist es recht einfach: locker durchschwingen und beim "Schuss" einen sichernden Schritt nach vorne machen. Mit viel Gefühl landet der Stock dann an oder nahe 
der Daube.

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Doch ein gut platzierter Stock garantiert noch nicht den Sieg. Jeder nachfolgende Mitspieler kann sowohl den schon gesetzten Stock als auch die Daube verschieben und sich oder seine Mitstreiter in die bessere Ausgangsposition bringen. Ein wahres "Mensch ärgere dich nicht auf dem Eis". Am meisten Spaß macht es, den Gegner noch kurz vor dem Gewinn der Kehre, so heißt ein Durchgang, rauszuwerfen.

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Da heißt es, Ruhe bewahren, auch wenn der Stock mal übers Ziel hinausschießt und womöglich noch Stöcke der Mitspieler oder die Daube in eine ungünstige Position legt. 
Denn ganz ohne Kommentar - "Jetzt schiaßt der bläde Hund scho wieda danem" - oder ähnliche Neckereien aus der geselligen Runde wird ein Fehlschuss nicht bleiben. Trotzdem macht das Eisstockschießen einen Heidenspaß und spätestens wenn hinterher über die richtige Taktik und den richtigen Schuss bei einer "Hoibn" philosophiert wird, versteht man sich ja doch wieder. 

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Und lassen Sie sich von den Regeln nicht abschrecken: Am besten schnappen Sie sich beim ersten Mal einen "(Eis-)Stock-Freizeitprofi" und probieren das Spiel direkt vor Ort aus.